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    Experiences involving food in London

    Auf dieser Seite findest du Informationen über einige der Verpflichtungen, die auf dich zukommen könnten, wenn du als Gastgeber Reisen oder Erlebnisse auf Airbnb anbieten möchtest. Dieses Angebot dient ausschließlich deiner Information und beinhaltet Zusammenfassungen von Regeln, die für bestimmte Aktivitäten gelten können. Darüber hinaus enthält es Links zu offiziellen Quellen, die dir eventuell weiterhelfen.

    Bitte beachte, dass diese Informationen weder vollständig sind noch eine Rechtsberatung darstellen. Wenn du dir nicht sicher bist, ob und in welcher Form deine Reise oder dein Erlebnis örtlichen Gesetzen oder diesen Informationen unterliegt, empfehlen wir dir, dich an offizielle Quellen zu wenden oder juristisch beraten zu lassen.

    Bitte beachte außerdem, dass diese Informationen nicht laufend aktualisiert werden und sich die Gesetzeslage inzwischen womöglich verändert hat.*

    Welche grundlegenden Dinge muss ich beachten?

    Die Gesundheit und Sicherheit deiner Gäste sollte immer an erster Stelle stehen. Gastgeberin Alissa empfiehlt zum Beispiel Folgendes: "Ich halte meine Küche immer absolut sauber, verwende ausschließlich frische Zutaten und lasse meine Gäste immer wissen, welche Zutaten ich verwende. Darüber hinaus erkundige ich mich im Vorfeld bei meinen Gästen nach möglichen Lebensmittelallergien sowie etwaigen religiösen Beschränkungen oder Weltanschauungen, die ich beachten muss, wenn ich eine Mahlzeit für sie vorbereite."

    Bei meinem Erlebnis serviere ich Gästen Essen außerhalb eines zugelassenen Restaurants, Cafés oder Lebensmittelunternehmens. Gibt es bestimmte Regeln, die ich beachten muss?

    Wenn dein Erlebnis die Zubereitung und/oder den Umgang mit Lebensmitteln beinhaltet, die von Gästen gegessen werden (darunter die Aufbewahrung, die Ausgabe, den Verkauf oder die Verbreitung von Lebensmitteln, die von anderen Personen zubereitet wurden), musst du bestimmte Informationen und Vorschriften zur Lebensmittelsicherheit und -hygiene sowie beachten.

    Der Überbegriff “Lebensmittel" beinhaltet auch Getränke (alkoholisch und nichtalkoholisch). Wenn du bei einem deiner Erlebnisse alkoholische Getränke servierst, zum Beispiel bei einer Barkeeper-Schulung, musst du sowohl die hier aufgeführten Vorschriften, als auch die Vorschriften für Erlebnisse mit alkoholischen Getränken beachten.

    Deine Hauptpflichten sind:

    1. Lebensmittelsicherheit. Stelle sicher, dass du mit Lebensmitteln so verantwortungsbewusst umgehst, dass die Gesundheit der Personen, die sie essen werden, nicht gefährdet ist. Das beinhaltet auch die Aufbewahrung von Lebensmitteln bei angemessenen Temperaturen (weitere Informationen zur Lebensmittelsicherheit siehe unten).

      Informiere dich, ob du deine Räumlichkeiten anmelden musst, ob der Ort, an dem du Lebensmittel zubereitest, Gesetzen zur Lebensmittelsicherheit unterliegt und ob örtlichen Behörden das Recht haben, deine Räumlichkeiten auf ihre Sicherheit zu überprüfen. Mehr über diese Untersuchungen findest du hier.

    2. Lebensmittelhygiene. Stelle sicher, dass die Lebensmittel, die du ausgibst oder verkaufst, die Beschaffenheit, den Gehalt und die Qualität besitzen, die ein Konsument erwarten darf.

      Weitere Informationen über Lebensmittelhygiene erhältst du im Leitfaden Safer Food, Better Business der Food Standards Agency (FSA). Die FSA stellt außerdem hilfreiche Videos zur Verfügung, in denen einige grundlegende Hygieneregeln erläutert werden. Möglicherweise bieten auch die Behörden vor Ort Leitfäden oder Broschüren zum Thema Lebensmittelsicherheit an, die dir weiterhelfen könnten.

    3. Information. Stelle sicher, dass Lebensmittel nicht auf falsche oder irreführende Art und Weise gekennzeichnet, beworben oder ausgestellt werden.
    4. Rückverfolgbarkeit. Stelle sicher, dass alle Lebensmittel, die du oder dein Unternehmen erhalten, dokumentiert werden. Du solltest Namen und Adressen aller Lieferanten, die Art der Produkte und die entsprechenden Liefertermine dokumentieren.
    5. Sicherheitsvorkehrungen. Stelle sicher, dass Lebensmittelsicherheitsverfahren Anwendung finden, die den HACCP-Prinzipien entsprechen. Weitere Informationen zum Thema Sicherheitsvorkehrungen findest du hier.
    6. Weitere Orientierungshilfe bieten die staatlichen Leitlinien zu den Themen Lebensmittelsicherheit und Lebensmittelkennzeichnung und- verpackung.
    7. Anmeldung 28 Tage vor deinem Essens-Erlebnis. In nahezu allen Fällen musst du den Ort, an dem du Lebensmittel verarbeitest, anmelden - ob es nun deine eigene Küche oder ein anderer Ort ist (zum Beispiel eine Pop-up-Location, ein Foodtruck oder das örtliche Gemeindezentrum). Diese sollte 28 Tage vor dem Start deines Erlebnisses geschehen. Es gibt allerdings auch einige wenige Ausnahmen. Die örtlichen Gesundheitsbehörden können dir sagen, ob eine dieser Ausnahmeregeln auf dich zutrifft.

      Die Anmeldung ist kostenlos und kann online unter Gov.UK vorgenommen werden. Den örtlichen Behörden ist es nicht gestattet, die Anmeldung deiner Räumlichkeiten abzulehnen, solange du das Formular korrekt ausgefüllt und genaue Angaben gemacht hast. Im Normalfall führen die Behörden kurz nach der Anmeldung eine Lebensmittelkontrolle durch, um sicherzustellen, dass deine Räumlichkeiten für die Zubereitung von Lebensmitteln geeignet sind und du die Lebensmittelsicherheitsvorschriften beachtest.

    8. Fortbildungskurse. Wir empfehlen dir einen der optionalen Fortbildungskurse zu den Themen Gesundheit und Hygiene. Du könntest zum Beispiel ein Level 2 Hygiene Certificate erhalten (normalerweise gegen eine kleine Gebühr) und so das Vertrauen deiner Gäste in deine Erfahrung stärken, da es beweist, dass du dich um Gesundheit und Sicherheit bemühst. Der Kurs wird eventuell von den örtlichen Behörden angeboten, ist über Anbieter wie das Chartered Institute of Environmental Health aber auch online verfügbar.
    9. Allergene. Als Gastgeber solltest du dich immer nach möglichen Allergien deiner Gäste erkundigen. Es kann ernste Folgen haben, wenn Lebensmittel nicht auf Allergene überprüft werden. Weitere Orientierung bieten die Leitfäden Safer Food, Better Business und Guidance on Allergen Management and Consumer Information.

    Hier findest du einige Beispiele, bei denen manche oder alle der oben genannten Aspekte in Betracht gezogen werden müssen:

    • Ich koche bei mir zuhause Mahlzeiten für zahlende Gäste
    • Ich organisiere eine Veranstaltung in einer vorübergehenden Räumlichkeit / in meinem Gemeindezentrum, bei der ich meinen Gästen gekaufte Häppchen serviere
    • Ich begleite Personen auf eine Rundfahrt durch London und stelle selbst zubereitete Lunchpakete zur Verfügung

    Hier findest du einige Beispiele, bei denen die oben genannten Aspekte nicht in Betracht gezogen werden müssen und du dich nicht anmelden musst:

    • Ich möchte Gäste in mein Lieblingsrestaurant ausführen. Das Restaurant muss selbstverständlich zugelassen sein und die Vorschriften befolgen
    • Ich möchte mit meinen Gästen ein Festival besuchen, auf dem Essen von den zugelassenen Festival-Organisatoren ausgegeben wird

    Was muss ich außerdem beachten?

    Wenn dein Erlebnis auch den Ausschank von Alkohol beinhaltet, solltest du dir unsere Informationen über Erlebnisse mit alkoholischen Getränken durchlesen. Wenn dein Erlebnis ein Essen mit einer anderen Aktivität (zum Beispiel einer geführten Tour durch die Stadt) verbindet, beachte bitte auch unsere anderen Leitfäden, um herauszufinden, ob dein Erlebnis etwaigen zusätzlichen Vorschriften unterliegt.

    Wir empfehlen dir außerdem, unseren Leitfaden "Betreibe ich ein Gewerbe?" durchzulesen. Wenn du dir nicht ganz sicher bist, solltest du deinen Steuerberater oder Rechtsanwalt fragen, ob du als Gewerbetreibender eingestuft wirst.

    Bitte denke stets an die möglichen rechtlichen Folgen eines Verstoßes gegen Lebensmittelsicherheitsgesetze. Solche Verstöße können Geld-, aber auch Freiheitsstrafen zur Folge haben.

    *Airbnb ist nicht verantwortlich für die Verlässlichkeit und Richtigkeit von Informationen, die auf Webseiten Dritter enthalten sind (darunter alle Verweise auf Gesetze und Bestimmungen). Airbnb hat keinen Einfluss auf und übernimmt keinerlei Haftung für das Verhalten von Gastgebern. Gastgeber, die ihrer Verantwortung nicht gerecht werden, können suspendiert oder von Airbnb ausgeschlossen werden.

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