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    Experiences involving food in Miami

    Du möchtest mit Airbnb Gastgeber für Trips oder Entdeckungen werden? Dazu, was für Pflichten dich dabei erwarten, findest du auf dieser Seite Denkanstöße. Wir stellen dir einige der Regeln vor, die für verschiedene Aktivitäten gelten könnten, und nennen nützliche Links zu weiterführenden, offiziellen Informationen.

    Wir müssen darauf hinweisen, dass die Informationen auf dieser Seite nicht allumfassend sind und keine Rechtsberatung ersetzen. Wenn du dir unsicher bist, wie genau die rechtliche Lage ist oder was die hier genannten Informationen für deinen Trip oder deine Entdeckung bedeuten, dann ist es ratsam, dir von offizieller Seite Informationen einzuholen oder dich beraten lassen.

    Wir weisen außerdem darauf hin, dass wir diese Seite nicht laufend aktualisieren. Stelle also sicher, dass sich die Gesetzeslage nicht inzwischen geändert hat.*

    Welche Richtlinien gibt es?

    Die Gesundheit und Sicherheit deiner Gäste sollten stets an erster Stelle stehen. Bietest du zum Beispiel eine gastronomische Entdeckung an, dann stelle sicher, dass das Essen von seriösen Restaurants, Food Trucks oder Caterern kommt, deren Räumlichkeiten sauber sind, die frische Zutaten verwenden und die in puncto Lebensmittelsicherheit einwandfrei arbeiten. Solltest du selbst kochen oder mit Lebensmitteln umgehen (dazu gehört auch das Aufbewahren und Servieren von Essen, das andere zubereitet haben), muss ein großes Maß an Lebensmittelsicherheit und Hygiene selbstverständlich sein. Am besten liest du dir die Hinweise der USDA zum Thema Lebensmittelsicherheit durch. Du solltest deine Gäste außerdem im Vorhinein fragen, was für Lebensmittelallergien sie haben. Möglicherweise beeinflusst auch ihre Religion oder Lebensanschauung, welche Art von Essen für sie in Ordnung ist.

    Ich liebe gutes Essen. Was für kulinarische Entdeckungen kann ich in Miami anbieten?

    Mit den folgenden Entdeckungen wirst du lebensmittelrechtlich vermutlich auf keine Probleme stoßen:

    • Du könntest deine Gäste in deine Lieblingsrestaurants oder zu den besten Food Trucks mitnehmen.
    • Du könntest deine Gäste zu dir nach Hause oder zu einem Picknick einladen, wo du Essen servierst, das auf geeignete Weise zubereitet wurde – also beispielsweise in deinem Lieblingsrestaurant oder von einem professionellen Caterer.

    Wenn du selbst kochen möchtest, dann lies dir bitte die folgenden Richtlinien dazu sorgfältig durch und sprich außerdem mit einem Rechtsanwalt, um sicherzugehen, dass du dich dabei an alle vor Ort geltenden Gesetze hältst.

    Ich möchte meinen Gästen etwas Leckeres auftischen, das ich selbst gekocht habe. Gibt es besondere Regeln, die ich beachten muss?

    Dazu stellt sich zunächst einmal die Frage, ob das sogenannte Florida Lodging and Food Service Establishment Law und der Florida Food Safety Act (das Lebensmittelgesetz in Florida) greifen, sobald du Gästen gelegentlich in deinem eigenen Zuhause selbst gekochtes Essen servierst.

    Das Lebensmittelgesetz in Florida besagt, dass jeglicher „Ort“, der Essen anbietet oder verkauft, ein öffentlicher Lebensmittelbetrieb ist und als solcher eine Zulassung vom Florida Department of Business and Professional Regulation, Division of Hotels and Restaurants benötigt (kurz: vom „DBPR“).

    Das DBPR hat festgelegt, dass ein persönlicher Koch, der dazu angestellt wird, in einem Privathaushalt Essen zuzubereiten und zu servieren, und der dabei keine Geräte oder vorher vorbereitete Speisen mitbringt und am Ende auch keine Reste dalässt, keine Erlaubnis dazu braucht. Ein „persönlicher Koch“ darf auch jemand sein, der „dazu angestellt ist, Essen bei einer privaten Party vorzubereiten und zu servieren“. Daraus lässt sich ableiten, dass

    • ein Gastgeber einen persönlichen Koch anstellen kann, der für die (im Voraus gebuchten) Gäste einer privaten Party kocht, oder dass
    • ein Gastgeber in einem Privathaus für (im Voraus gebuchte) Gäste kochen darf.

    So weit, so gut. Das Thema ist insgesamt schwierig, und wir ermutigen alle, direkt mit dem DBPR oder einem Rechtsanwalt in Kontakt zu treten und den geplanten Trip oder die geplante Entdeckung mit ihnen zu besprechen. Es ist wichtig, dass du die geltenden Gesetze und Richtlinien richtig interpretierst und ihnen folgst.

    Übrigens: Ein sogenanntes „Cottage Food“ kannst du deinen Gästen ohne Weiteres servieren.

    Und: Solltest du deine kulinarische Entdeckung in Partnerschaft mit einer gemeinnützigen Organisation durchführen und sämtlichen Erlös dieser Organisation zukommen lassen, dann könnte unter Umständen eine Ausnahmeregelung des Lebensmittelgesetzes auf dich zutreffen.

    Was ist ein „Cottage Food“?

    Der Florida Food Safety Act besagt seit 2011 ausdrücklich, dass nicht verderbliches, in Privatküchen hergestelltes Cottage Food verkauft werden darf (sowohl zuhause als auch außerhalb), ohne dass der Koch eine spezielle Erlaubnis braucht. Bestimmte Voraussetzungen müssen erfüllt sein.

    Wenn ich eine Entdeckung in Zusammenarbeit mit einer gemeinnützigen Organisation anbiete, kann ich den Erlös aus den zuhause zubereiteten Speisen dann an diese Organisation spenden?

    Gastgeber können ihren Gästen in der Tat selbst gekochtes Essen anbieten, wenn sie dafür mit einer gemeinnützigen Organisation zusammenarbeiten und den Erlös an diese spenden. Zweierlei Szenarien sind dabei denkbar:

    1. Die gemeinnützige Organisation hält eine zeitlich befristete Veranstaltung ab (eine Kirmesfeier, eine Sammelaktion, einen Kochwettbewerb etc.) und du arbeitest für sie.
    2. Du lädst zu einem privaten Essen ein. Diese zeitlich befristete Veranstaltung wird von der gemeinnützigen Organisation organisiert oder mit organisiert und kommt ihr zugute.

    Wann genau diese Regelung zutrifft, ist nicht ganz eindeutig. Man kann sie aber so auslegen, dass Gastgeber gemeinsam mit gemeinnützigen Organisationen eine kulinarische Entdeckung anbieten können. Wenn der Erlös dann dieser Organisation zukommt, können Gastgeber also zum Beispiel Dinnerpartys anbieten, ohne dass sie dabei mit dem Lebensmittelgesetz in Florida in Berührung kommen müssten. Sollte diese Option für dich infrage kommen, dann möchten wir dich dazu anhalten, dir von einem Rechtsanwalt bestätigen zu lassen, dass du diese Ausnahmeregelung korrekt interpretierst.

    Ich kann super kochen. Kann ich meinen Gästen einen zahlungspflichtigen Kochkurs anbieten?

    Wenn du zuhause einen Kochkurs anbieten möchtest, dann lies dir unsere Informationen zu daheim zubereiteten Speisen bitte genau durch und sprich mit einem Rechtsanwalt, um sicherzugehen, dass du dich im rechtlichen Rahmen bewegst.

    Du könntest dir alternativ auch überlegen, einen Kochkurs abzuhalten, bei dem sogenannte „Cottage Foods“ zubereitet werden. Ab und an wird Airbnb möglicherweise auch mit bestimmten gemeinnützigen Organisationen zusammenarbeiten, die dann Gastgebern zum Beispiel Räumlichkeiten zur Verfügung stellen oder eine kulinarische Entdeckung auf andere Weise unterstützen.

    * Airbnb ist nicht verantwortlich für die Verlässlichkeit und Richtigkeit von Informationen, die auf Websites Dritter enthalten sind (darunter alle Verweise auf Gesetze und Bestimmungen).

    Vermisst du zusätzliche Informationen? Teile uns dein Feedback unter responsibletrips@airbnb.com mit.

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